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Die Südpfalz wird MINT-Cluster

MINT-SPASS startet am 1. Juni 2024. MINT-SPASS steht für:
MINT-Schülerprogramm für außergewöhnliche Schulungsorte in der Südpfalz

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Übergabe Förderbescheid durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Mario Brandenburg, MdB

Fördermaßnahme: Digitaler Wandel in Bildung und Forschung
Förderbereich: MINT-Cluster Jugendliche 3

Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Technologie-Netzwerk Südpfalz e.V., die Hochschule Kaiserslautern und der Landkreis Germersheim haben sich im vergangenen Jahr im Rahmen der Förderung von regionalen Clustern für MINT-Bildung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einem gemeinsamen Antrag beworben. Am 7. Mai 2024 übergab der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Forschung, Mario Brandenburg (MdB), den Bescheid über 389.000 Euro im Studienzentrum in Germersheim an den Geschäftsführer des Technologie-Netzwerk Südpfalz, Marcus Ehrgott. Die Förderung erstreckt sich über drei Jahre, mit der Option um zwei Jahre verlängert zu werden.

Das Ziel der Förderung ist der Aufbau von MINT-Angeboten für Kinder und Jugendliche im Alter 6 bis 16 Jahren in der Südpfalz. Im Fokus steht zum einen die Zielgruppe der Bildungsbenachteiligten, zum anderen die Zielgruppe Mädchen. Ihnen sollen Angebote gemacht werden, um ihr Interesse an MINT generell zu fördern, mit dem Ziel, dass mehr Mädchen MINT-Fächer in der Schule belegen und mehr eine technisch orientierte Ausbildung oder ein entsprechendes Studium wählen.

MINT-SPASS ist das Akronym für den Antragstitel. MINT steht dabei für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. SPASS für Schülerprogramm für außergewöhnliche Schulungsorte in der Südpfalz. Der Titel beschreibt damit bereits die Herangehensweise im Projekt, nämlich Kinder und Jugendliche auch an Orten zu erreichen, an denen sie MINT-Themen auf den ersten Blick nicht vermuten, dadurch Interesse zu wecken und ihnen Zusammenhänge zu verdeutlichen. Hierunter fallen mobile Angebote für Jugendtreffs ebenso wie Projekte an besonderen Orten, an denen Kinder und Jugendliche ohnehin einen Teil ihrer Freizeit verbringen. Das Ziel ist, ihnen so einen weiteren Zugang zu MINT zu bieten.

MINT-Angebote stärken die Orientierungsangebote für Kinder und Jugendliche

Oswald Maurer, 2. Vorsitzender des Technologie-Netzwerk Südpfalz e.V., sowie Gründer und Geschäftsführer WEPTECH elektronik GmbH in Landau, sprach von einem Meilenstein für das Netzwerk. „Mit der Förderung können wir nun systematisch und kontinuierlich MINT-Angebote für eine Altersstufe auf den Weg bringen, in denen solche Impulse entscheidend sein können, welches Interesse Kinder und Jugendliche langfristig entwickeln.“ Da das Netzwerk bereits sehr engagiert im Bereich der MINT- und Berufsorientierung für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 – 25 Jahren aktiv ist, können Jugendliche quasi nahtlos an diese Angebote anknüpfen. Oswald Maurer sieht hier auch die Stärke des Antrags, der mit dem Netzwerk die private Wirtschaft und Zivilgesellschaft, mit der Hochschule die Wissenschaft und dem Landkreis den öffentlichen Sektor auf kommunaler Ebene verbinde.

Prof. Dr.-Ing. Michael Magin, Vizepräsident für Internationalisierung Hochschule Kaiserslautern, meinte mit Blick auf die Zukunftsaussichten für Kinder und Jugendliche. „Kompetenzen in MINT-Fächern werden kontinuierlich wichtiger. Eine gezielte Förderung in den unterschiedlichen Altersstufen macht daher immer Sinn.“ Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften stelle die Hochschule einen besonderen Praxisbezug sicher und könne so die MINT-Angebote inhaltlich immer aktuell halten. Mit dem Studiengang Digital Engineering im Studienzentrum Germersheim hat man von den beiden Hochschulstandorten Kaiserslautern und Zweibrücken bereits einen engen Bezug in die Südpfalz, so dass sich auch die Zusammenarbeit bei diesem Verbundprojekt schnell angeboten hat.

Dr. Fritz Brechtel, Landrat des Landkreis Germersheim, machte für die gesamte Südpfalz und damit auch für den Landkreis SÜW und die Stadt Landau deutlich: „Als wir von der Ausschreibung des Bundesministeriums und der Idee des Technologie-Netzwerk gehört haben, war für uns klar, dass wir diese als Region unterstützen und dabei sein wollen.“ Die Landkreise und die Stadt sind als Schulträger und mit Blick auf die Zuständigkeiten im Bereich Jugend und Soziales ohnehin eng an den im Antrag adressierten Themen dran. Gerade mit Blick auf die Zielgruppen der Bildungsbenachteiligten mache die öffentliche Hand bereits zahlreiche Orientierungsangebote. Der besondere Charme von MINT-SPASS liege darin, dass die Angebote nun mit einem ausgesprochen regionalen Bezug an unterschiedlichen Orten in der Südpfalz umgesetzt werden. Dadurch erhalten Kinder und Jugendliche einen weiteren Zugang zu MINT-Themen.

MINT-SPASS als Angebot für Schulen und Institutionen

MINT-SPASS richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler im Alter von 6-16 in der Südpfalz und somit auch an alle Grundschulen und weiterführenden Schulen. Dies betont der Geschäftsführer des Technologie-Netzwerk Südpfalz e.V., Marcus Ehrgott und spricht somit eine Einladung an alle Interessierten in dem Bereich aus, Kontakt aufzunehmen. Dankbar ist er den Verbundpartnern und den elf weiteren Projektpartnern, die MINT-SPASS mit einem „Letter of Interest“ bereits in der Antragsphase unterstützt haben. „Uns geht es darum, das Projekt innerhalb der Südpfalz auf eine möglichst breite Basis zu stellen und die Vernetzung mit Clustern und Netzwerken in der Region zu intensivieren. Die Voraussetzungen dafür stehen sehr gut.“, so Marcus Ehrgott.

Mit einem „Letter of Intent“ sind aus der Südpfalz bereits verbunden: Berufsbildende Schule Südliche Weinstraße, Eduard-Spranger-Gymnasium in Landau, Goethe-Gymnasium in Germersheim, IHK Pfalz, Maria-Ward-Schule in Landau, Science-Fair Otto-Hahn-Gymnasium in Landau, Zentrum für Lehrbildung (ZLB) der RPTU, Zentrum für Technikkultur (ZTL – Makerspace). Überregional dabei sind: Science-and-Innovation-Alliance Kaiserslautern (SIAK), Metropolregion Rhein-Neckar (MRN), TechnologieRegion Karlsruhe (TRK),

Nächste Schritte

> MINT-SPASS startet offiziell am 1. Juni 2024. Bei jedem der drei Verbundpartner wird eine 0,5 Stelle angesiedelt. Die Ausschreibungen werden in den kommenden Tagen erfolgen.

> Für MINT-SPASS wird unter www.mint-spass.de eine eigene Website eingerichtet werden, auf der über das Projekt und die Projektfortschritte kontinuierlich berichtet wird.

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